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„Evolution des Entertainments“:

grandMA2 bei Sama-Sama Live

Madrid hat mit Sama-Sama Live einen interaktiven Freizeitpark zu bieten, der ein grundsätzliches neues Konzept verfolgt. Im Park haben die Besucher die Möglichkeit, sich wie ein aktiver Teil der Show zu fühlen. Roy Ofer, Gründer und CEO von Sama-Sama, hatte die Vision, bei den Besuchern die eigene Kreativität zu wecken und diese mit dem Gesamtkonzept des Parks zu verbinden.

Skip Shermann, Chief Creative Officer bei Sama-Sama, beschreibt das Projekt: „als Evolution des Entertainments. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, aus der Passivität zu kommen und aktiv ein Teil der Geschichte zu werden. Sam-Sama verfügt über zehn unterschiedliche Attraktionen – Sektionen genannt. Jede lädt dazu ein, die eigene Kreativität durch Musik, Rhythmus, Bewegung sowie Licht und Ton umzusetzen.“

Cochavi&Klein Light Architects haben bei der Umsetzung eng mit Artistic Director Amir Schorr, Designer Keith Greco und Video Director Pamela Schneider zusammengearbeitet. Lichtdesigner Eran Klein von Cochavi&Klein setzte in seinem Aufgabenbereich auf 4 x grandMA2 full-size und 4 x MA NPU (Network Processing Unit).

Klein erklärte: „Uns war vom ersten Moment an bewusst, welcher Herausforderung wir uns stellten. Das Konzept der Show gab vor, dass wir ein Set gestalten mussten, das real nutzbar war, im Gegensatz zum Beispiel zu einem Set im TV oder Theater. Das Set ist immer ‚live‘ und erhält seine Energie vom Publikum, das mit ihm spielt. Wir wollten dabei das Licht als eine Form zu kommunizieren einsetzen. Das Licht ist, wenn man so will, ein Charakter der Show. Zum Beispiel haben wir als größte Attraktion unsere aus 42 eigenständigen Würfeln gebaute Wand. Wir laden die Gäste dazu ein, in diesen Würfel nach einem Video zu tanzen und vier Schalter zu betätigen. Der Teilnehmer ist damit Teil der gesamten Show, die von den anderen Parkbesuchern gesehen wird. Das heißt, wir müssen die Leute dazu ermutigen, mitzumachen, daher setzen wir nur ein einzelnes Keylight für jeden Würfel ein, sodass man dessen Gegenwart kaum wahrnimmt.“

Eli Cochavi CEO von Cochavi&Klein ergänzte: „Es ist wahrscheinlich eines der komplexesten Systeme, das je für eine einzelne Show aufgesetzt wurde.“ Allein die Vorbereitung für das Lichtdesign dauerte über acht Monate. Die Vorprogrammierung auf einer grandMA2 full-size, die von MA Lightings Distributor A.B. Electronics geliefert wurde, umfasste mehr als 2.000 Fixtures. In der eigentlichen Show erfolgte dann die Ansteuerung von der grandMA2 full-size über MA NPU und MA-Net.

Klein äußerte sich: „Wir sind seit vielen Jahren mit MA Produkten vertraut. Daher war es nur naheliegend, mit der grandMA2 zu arbeiten, um unsere Visionen in die Realität zu überführen. Ein System sollte als Teil von einem selbst fungieren und dabei helfen, die gesetzten Ziele zu erreichen. Wir benötigten dafür ein netzwerkbasiertes System, das sowohl große Datenmengen senden kann, als auch Daten unterschiedlicher Quellen schnell berechnet. Uns war bewusst, dass wir ein System aufsetzen mussten, das uns Flexibilität ermöglichte und die Option gab, an unterschiedlichen Orten parallel zu programmieren. Wir haben zum Beispiel die Trommeln im Raum für die Vorprogrammierung programmiert während wir zur gleichen Zeit mit einem Pult in der Arena, dass in der gleichen Session war, alles geprüft und die Presets angepasst haben. Bei der Premiere hatten wir 2.354 Cues, hunderte von Effekten und Presets, Makros, Midi Notes und Timecode – alles parallel. Die grandMA2 hat das souverän gemeistert.“

PRG Spain lieferte das Licht-, Sound- und Video-Equipment. Projektmanager für PRG war Aitor Beloqui. Lior Mey-tal, Omer Israeli und Caco Garcia arbeiteten als Programmierer. Die WYSIWYG Programmierung und Modelle hat Omer Israeli realisiert. Für die Show-Steuerung, Design und Programmierung war Shay Bonder zuständig. Corry KorKos war Chief Technology Officer, Amit Segal der Chief Abelton Programmierer.


Eingesetzte Produkte:

4 x grandMA2 full-size
4 x MA NPU (Network Processing Unit)

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